„Lücke im Lebenslauf“ ist ein kleines Kollektiv aus teilweise wechselnden Menschen, die das Wissen über alternative Bildungs- , Arbeits- und Gemeinschaftsprojekte weiter verbreiten wollen – damit auch die Menschen davon erfahren, die bisher noch nicht so sehr damit in Kontakt gekommen sind. In unregelmäßigen Abständen machen wir Stände auf Karrieremessen bei denen wir mit Menschen über unsere Kritik an der klassischen Arbeitswelt und andere Möglichkeiten ins Gespräch kommen wollen. Dafür haben wir auch den "Aktivomat" entwickelt - einen alternativen Beruf(ung)sfindungstest, über den du herausfinden kannst, wie du mit deiner Persönlichkeit und deinen Talenten zum sozial-ökologischen Wandel der Gesellschaft beitragen kannst. Hier geht's zum Aktivomat
Außerdem bieten wir offene Beratung an – für junge Menschen, die auf der Suche nach ihrem Platz und ihrer Aufgabe in der Welt sind. Wenn du gerade nicht mehr weiter weißt, das Gefühl hast, dass du irgendwie „feststeckst“ oder dir immer mehr bewusst wird, dass der Beruf, den du anstrebst doch mehr Schaden als Gutes in die Welt bringt, dann melde dich einfach! Im Gespräch kannst du einfach mal deinen Gedanken freien Lauf lassen, dir wird zugehört und du kannst alle Fragen stellen, die dir so auf dem Herzen liegen. Wir versuchen dich, so gut es geht und ergebnisoffen zu beraten. Entscheidungen treffen musst du am Ende selbst – aber wir können dir Informationen an die Hand geben und Lebenserfahrungen mit dir teilen.
Gespräche können entweder bei einem Treffen in Präsenz oder in einem Videotelefonat stattfinden. Schreibe bei Interesse einfach eine Email.
An dieselbe Email-Adresse kannst du auch schreiben, wenn du Lust hast, bei unserem Kollektiv mitzumachen und zum Beispiel gemeinsam mit uns einen Stand auf einer Karrieremesse zu betreuen. Wir sind auf jeden Fall offen für neue Menschen! Dabei ist es von Vorteil, wenn du selbst schon Erfahrungen mit alternativen Lebens-/ Wohn/ Bildungs- oder ökologischen Projekten hast und unsere Kritik an der klassischen Arbeitswelt teilst.
Wir im Kanthaus haben uns bewusst für einen anderen Lebensstil entschieden – weil wir der Meinung sind, dass es so, wie es gerade ist, nicht weitergehen kann. Politiker*innen scheinen vergessen zu haben, dass der Klimawandel eine der drängendsten und bedrohlichsten Krisen unserer Zeit ist, der eine Menge Lebensräume zerstören, Extremwetterereignisse verursachen und eine Menge Tierarten und am Ende vielleicht sogar uns als Menschen auslöschen wird. Verursacht wurde und wird der Klimawandel vor allem durch große Industrien, wie die Autoindustrie, die Fleischindustrie, die Öl- und Kohleindustrie, die Flugindustrie, seit einigen Jahren immer mehr auch durch das Internet und KI und die Rüstungsindustrie. Doch statt sinnvolle Klimapolitik zu betreiben, wird von Politiker*innen versucht, die Industrien um jeden Preis zu retten, weil sonst ja Arbeitsplätze verloren gehen. Das kann in unseren Augen jedoch nicht die Lösung sein. Wir persönlich wollen keine Arbeit tun, die entweder sinnlos ist oder sogar dem Planeten und anderen Menschen schadet. Deshalb haben sich viele von uns dagegen entschieden für Geld zu arbeiten – und dafür frei und selbstbestimmt für einen sozial-ökologischen Wandel der Gesellschaft tätig zu sein. Das können wir, indem wir größtenteils von dem leben, was von anderen weggeworfen wird, und vieles teilen und daher wenig Geld für unser tägliches Leben brauchen. Natürlich ist das eine Lebensweise, die nicht für alle funktioniert und doch halten wir es für wichtig, dass immer mehr Menschen das „Weiter-Wie-bisher“ hinterfragen und sich auf die Suche nach einer anderen Art zu leben machen und einer anderen Art uns als Gesellschaft zu organisieren, die dem Leben und allen Wesen mehr dient.
Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, dass ein anderes Leben, eine andere Welt möglich ist. Deshalb wollen wir unsere Erfahrungen und unser Wissen mit Menschen teilen, die auf der Suche sind und auch spüren, dass es etwas Anderes braucht.
Weiterführende Links: https://orientierungszeiten.de/